// Arbeitsklima-Index
19.09.2008 - JOB AG Arbeitsklima-Index Teil 3
So fühlen sich deutsche Arbeitnehmer/innen an ihrem Arbeitsplatz
JOB AG legt für das 3. Quartal 2008 Index zum Thema Arbeitsklima und
Zufriedenheit vor.
18.09.08 - JOB AG Arbeitsklima-Index, Ausgabe 3-2008
Auswertung 3-2008:
· Zufriedenheitsindex steigt auf 7,7 (Skala von 1=sehr schlecht bis 10=sehr gut)
· Die Stimmung verbessert sich zum zweiten Mal in Folge!
· Sowohl im Osten als auch im Westen hohe Zufriedenheit
· Stärkste Einflussfaktoren: Das Klima am Arbeitsplatz, die Aufgaben und
das Gehalt
Fulda, 18. September 2008 - Aktuelle Marktentwicklungs- und Umsatzdaten sind wichtige
Messgrößen für einen Wirtschaftsstandort, die subjektive Befindlichkeit und die
Stimmung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Unternehmen spielen jedoch
eine große Rolle für Attraktivität und Motivationsklima in Deutschland. Aus diesem Grund
hat sich das Personal Management und Job Management Unternehmen JOB AG, Fulda,
entschlossen, seit Jahresbeginn 2008 einen Quartalsindex zu veröffentlichen, der das
Arbeitsklima in Unternehmen in Deutschland kontinuierlich misst. Die JOB AG hat darum
ein Befragungsinstrumentarium konzipiert, das in Zusammenarbeit mit TNS Emnid
(Bielefeld) einmal pro Quartal zum Einsatz kommt. Befragt werden aus einer
repräsentativen Stichprobe von über 2.000 Personen mindestens 1.000
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in allen Bundesländern und allen Betriebsgrößen.
Die zwei Hauptfragestellungen zu einem Kernthema werden dabei unverändert
beibehalten, um einen Langzeitvergleich zu ermöglichen.
Sie lauten:
1. „Wie wohl fühlen Sie sich derzeit an Ihrem Arbeitsplatz?“ (Bitte bewerten Sie auf
einer Skala von 1=sehr schlecht bis 10=sehr gut.)
2. „Was beeinflusst Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz derzeit am meisten?“ (Multiple
Choice)
Die Ergebnisse des JOB AG Arbeitsklima-Index stehen allen Medien und Unternehmen
gegen Quellenangabe kostenfrei zur Verfügung. Auf Wunsch können von Medien
Sonderauswertungen – soweit aus dem Datenmaterial ableitbar – abgerufen werden.
Die Ergebnisse des 3. JOB AG Arbeitsklima-Index 2008 im Detail
Das Wohlbefinden deutscher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ist
zum zweiten Mal in Folge angestiegen. Im dritten Quartal 2008 fühlen sich die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland noch wohler als in den ersten
beiden Quartalen des Jahres. Der von der JOB AG, Fulda, herausgegebene Arbeitsklima-
Index 3-2008, für den im August 1.249 berufstätige Menschen in ganz Deutschland
repräsentativ befragt wurden, steht auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr
gut) beim Wert 7,7 (1. Quartal: 7,5; 2. Quartal: 7,6)!
Hatte im 2. Quartal die Zufriedenheit im Osten etwas nachgelassen (7,2), zog der Wert
nun im 3. Quartal wieder deutlich auf 7,6 an. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
im Westen liegen im 3.Quartal mit 7,7 nur einen Zehntelpunkt höher. Betrachtet man die
Bewertung nach Geschlechtern, so ergibt sich bei Männern und Frauen ein kleiner
Unterschied: die Männer liegen im dritten Quartal mit 7,8 etwas höher auf der Skala der
Zufriedenheit (Frauen 7,7). Allerdings sind im dritten Quartal beide Werte weiterhin
angestiegen.

Ein etwas geringes Wohlbefinden am Arbeitsplatz als der Durchschnitt weisen nach wie
vor Menschen aus 1-Personen-Haushalten mit 7,5 auf (2. Quartal: 7,1). Besonders wohl
an ihrem Arbeitsplatz (7,9) fühlen sich hingegen weiterhin Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die aus einem Haushalt mit vier und mehr Personen stammen.
Eine steigende Tendenz der Zufriedenheit zeichnet sich in allen Altersgruppen ab.
Deutlich hervorzuheben sind dabei aber die Arbeitnehmerinnen und die Arbeitnehmer in
der Altersgruppe 60+. Mit 8,3 liegen sie deutlich über dem Durchschnitt. Die 30–39-
Jährigen führen mit 7,8 bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die noch mitten
im Berufsleben stehen.
Bei den Berufsgruppen dominieren hinsichtlich des Wohlbefindens am Arbeitsplatz wieder
die Selbstständigen, Freiberufler und Landwirte (8,4), gefolgt von den Leitenden
Angestellten und Beamten (7,9). Die Zufriedenheit der Vollzeitbeschäftigten stieg im
dritten Quartal auf 7,7 (2. Quartal: 7,6). Damit führen sie weiterhin das Feld an vor den
Teilzeitbeschäftigten (7,6).

Auch im dritten Quartal liegen Gewerkschaftsmitglieder hinsichtlich des Wohlbefindens
am Arbeitsplatz (7,3) wieder etwas unter dem Wert der nicht gewerkschaftlich
Organisierten (7,8). Das höhere Wohlbefinden der katholischen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer am Arbeitsplatz mit 8,0 (2. Quartal: 7,8) hat sich im Vergleich zu den
evangelischen 7,8 (2. Quartal: 7,5) nicht geändert, allerdings legten die evangelischen
Befragten auch in diesem Quartal kontinuierlich zu (7,5 auf 7,8). Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer anderer Konfession sind im dritten Quartal unzufriedener am Arbeitsplatz
7,3 (2. Quartal: 7,5). Das Wohlbefinden Konfessionsloser hingegen blieb im Vergleich
zum 2. Quartal gleich 7,4 (2. Quartal: 7,4).

„Bildung ist nach wie die Grundlage für ein hohe Zufriedenheit am Arbeitsplatz“, so
Stefan Polak, Vorstandsmitglied der JOB AG, Fulda. So erreichen Menschen mit Abitur
oder Universitätsabschluss einen Zufriedenheitswert von 7,9 (2. Quartal: 7,8).
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Lehre hingegen liegen mit 6,7 deutlich
niedriger. Und auch die Relation von Einkommen und Zufriedenheit findet mit dem Wert
7,8 bei den Haushalten mit einem Netto-Einkommen pro Monat von mehr als 2.500 Euro
ihre Entsprechung. Dies gilt auch für das persönliche Nettoeinkommen: hier deklarieren
Menschen mit über 2.500 Euro Netto-Einkommen den Wert von 8,4. Menschen mit einem
Hausaltseinkommen unter 1.000 Euro (6,5) sind deutlich unzufriedener. Bemerkenswert
ist allerdings auch, dass die Gruppe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem
Haushaltseinkommen von 1.000 bis 1.500 Euro genauso zufrieden ist wie Menschen, die
ein Haushaltseinkommen über 2.500 Euro vorweisen können.
Das Klima am Arbeitsplatz - der Dauerbrenner
Auch im dritten Quartal zeigt der Index der JOB AG, dass Geld nach wie vor nicht das
Wichtigste für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist, wenn es um das Wohlbefinden
am Arbeitsplatz geht! Mit 59 Prozent (2. Quartal: 57%) der Nennungen (Mehrfachnennungen
möglich) liegt „Das Arbeitsklima im Unternehmen“ deutlich an der Spitze der Faktoren, die das Wohlbefinden der berufstätigen Menschen am meisten beeinflussen.

Den zweiten Platz teilen sich zwei Faktoren: Mit 44 Prozent liegen die Aufgaben gleich auf
mit dem Gehalt (44 %), wobei das Gehalt an Bedeutung bereits im 2. Quartal schon
zugenommen hatte. Auf Platz 4 bleibt weiterhin mit dem konstanten Wert von 30 Prozent
der Nennungen „die Sicherheit des Arbeitsplatzes“ als Wohlfühl-Faktor. Alle weiteren
Faktoren liegen unter der 20-Prozent-Marke.
Splittet man die Wohlfühlfaktoren nach Altersgruppen auf, ist für die Menschen im Alter
zwischen 14-29 Jahre das Arbeitsklima mit 65 Prozent am Wichtigsten. Eine hohe
Bedeutung nehmen auch „die Aufgaben“ (49%) und „das Gehalt“ (53%) der
Beschäftigten in der Altersgruppe 30-39 Jahre ein. Die „Sicherheit am Arbeitsplatz“ spielt
in der Altersgruppe 50-59 Jahre die größte Rolle.
Für die Berufsgruppe der Facharbeiter ist mit 64 Prozent das Arbeitsklima am
bedeutendsten. Gleichauf mit den Facharbeitern liegen die leitenden Angestellten und
Beamten beim Zufriedenheitsfaktor Gehalt mit 48 Prozent gegenüber den anderen
Berufsgruppen. Auch ist für die Menschen dieser Berufsgruppe die Sicherheit des
Arbeitsplatzes überdurchschnittlich wichtig. (Facharbeiter 35%, Leitende Angestellte und
Beamte 40%)
Unter dem geschlechtsspezifischen Aspekt sind folgende Abweichungen zu registrieren:
Für Frauen ist das Arbeitsklima auch im dritten Quartal deutlich wichtiger (62 % zu 56%)
als für Männer. Einen signifikanten Unterschied gibt es auch beim Gehalt, das für Männer
(47%) deutlich wichtiger ist als für Frauen (41%).

Ein deutlicher Anstieg des Wohlfühl-Faktors Arbeitsklima zeichnet sich vor allem im Osten
(3. Quartal: 66%, 2.Quartal: 61%) ab. Für die Beschäftigten im Westen liegt dieser Wert
im dritten Quartal nur leicht höher (3. Quartal: 57%, 2. Quartal: 56%). Und nicht nur
beim Arbeitsklima zeigen sich Unterschiede zwischen Ost und West, auch „die Aufgaben“
(Ost 50% / West 43%) und „die Sicherheit am Arbeitsplatz“ (Ost 38% / West 28%)
spielen im Osten eine größere Rolle als im Westen.
Der nächste Arbeitsklima-Index der JOB AG erscheint Mitte Dezember 2008.
So fühlen sich deutsche Arbeitnehmer/innen an ihrem Arbeitsplatz
JOB AG legt für das 3. Quartal 2008 Index zum Thema Arbeitsklima und
Zufriedenheit vor.
18.09.08 - JOB AG Arbeitsklima-Index, Ausgabe 3-2008
Auswertung 3-2008:
· Zufriedenheitsindex steigt auf 7,7 (Skala von 1=sehr schlecht bis 10=sehr gut)
· Die Stimmung verbessert sich zum zweiten Mal in Folge!
· Sowohl im Osten als auch im Westen hohe Zufriedenheit
· Stärkste Einflussfaktoren: Das Klima am Arbeitsplatz, die Aufgaben und
das Gehalt
Fulda, 18. September 2008 - Aktuelle Marktentwicklungs- und Umsatzdaten sind wichtige
Messgrößen für einen Wirtschaftsstandort, die subjektive Befindlichkeit und die
Stimmung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Unternehmen spielen jedoch
eine große Rolle für Attraktivität und Motivationsklima in Deutschland. Aus diesem Grund
hat sich das Personal Management und Job Management Unternehmen JOB AG, Fulda,
entschlossen, seit Jahresbeginn 2008 einen Quartalsindex zu veröffentlichen, der das
Arbeitsklima in Unternehmen in Deutschland kontinuierlich misst. Die JOB AG hat darum
ein Befragungsinstrumentarium konzipiert, das in Zusammenarbeit mit TNS Emnid
(Bielefeld) einmal pro Quartal zum Einsatz kommt. Befragt werden aus einer
repräsentativen Stichprobe von über 2.000 Personen mindestens 1.000
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in allen Bundesländern und allen Betriebsgrößen.
Die zwei Hauptfragestellungen zu einem Kernthema werden dabei unverändert
beibehalten, um einen Langzeitvergleich zu ermöglichen.
Sie lauten:
1. „Wie wohl fühlen Sie sich derzeit an Ihrem Arbeitsplatz?“ (Bitte bewerten Sie auf
einer Skala von 1=sehr schlecht bis 10=sehr gut.)
2. „Was beeinflusst Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz derzeit am meisten?“ (Multiple
Choice)
Die Ergebnisse des JOB AG Arbeitsklima-Index stehen allen Medien und Unternehmen
gegen Quellenangabe kostenfrei zur Verfügung. Auf Wunsch können von Medien
Sonderauswertungen – soweit aus dem Datenmaterial ableitbar – abgerufen werden.
Die Ergebnisse des 3. JOB AG Arbeitsklima-Index 2008 im Detail
Das Wohlbefinden deutscher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ist
zum zweiten Mal in Folge angestiegen. Im dritten Quartal 2008 fühlen sich die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland noch wohler als in den ersten
beiden Quartalen des Jahres. Der von der JOB AG, Fulda, herausgegebene Arbeitsklima-
Index 3-2008, für den im August 1.249 berufstätige Menschen in ganz Deutschland
repräsentativ befragt wurden, steht auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr
gut) beim Wert 7,7 (1. Quartal: 7,5; 2. Quartal: 7,6)!
Hatte im 2. Quartal die Zufriedenheit im Osten etwas nachgelassen (7,2), zog der Wert
nun im 3. Quartal wieder deutlich auf 7,6 an. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
im Westen liegen im 3.Quartal mit 7,7 nur einen Zehntelpunkt höher. Betrachtet man die
Bewertung nach Geschlechtern, so ergibt sich bei Männern und Frauen ein kleiner
Unterschied: die Männer liegen im dritten Quartal mit 7,8 etwas höher auf der Skala der
Zufriedenheit (Frauen 7,7). Allerdings sind im dritten Quartal beide Werte weiterhin
angestiegen.

Ein etwas geringes Wohlbefinden am Arbeitsplatz als der Durchschnitt weisen nach wie
vor Menschen aus 1-Personen-Haushalten mit 7,5 auf (2. Quartal: 7,1). Besonders wohl
an ihrem Arbeitsplatz (7,9) fühlen sich hingegen weiterhin Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die aus einem Haushalt mit vier und mehr Personen stammen.
Eine steigende Tendenz der Zufriedenheit zeichnet sich in allen Altersgruppen ab.
Deutlich hervorzuheben sind dabei aber die Arbeitnehmerinnen und die Arbeitnehmer in
der Altersgruppe 60+. Mit 8,3 liegen sie deutlich über dem Durchschnitt. Die 30–39-
Jährigen führen mit 7,8 bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die noch mitten
im Berufsleben stehen.
Bei den Berufsgruppen dominieren hinsichtlich des Wohlbefindens am Arbeitsplatz wieder
die Selbstständigen, Freiberufler und Landwirte (8,4), gefolgt von den Leitenden
Angestellten und Beamten (7,9). Die Zufriedenheit der Vollzeitbeschäftigten stieg im
dritten Quartal auf 7,7 (2. Quartal: 7,6). Damit führen sie weiterhin das Feld an vor den
Teilzeitbeschäftigten (7,6).

Auch im dritten Quartal liegen Gewerkschaftsmitglieder hinsichtlich des Wohlbefindens
am Arbeitsplatz (7,3) wieder etwas unter dem Wert der nicht gewerkschaftlich
Organisierten (7,8). Das höhere Wohlbefinden der katholischen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer am Arbeitsplatz mit 8,0 (2. Quartal: 7,8) hat sich im Vergleich zu den
evangelischen 7,8 (2. Quartal: 7,5) nicht geändert, allerdings legten die evangelischen
Befragten auch in diesem Quartal kontinuierlich zu (7,5 auf 7,8). Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer anderer Konfession sind im dritten Quartal unzufriedener am Arbeitsplatz
7,3 (2. Quartal: 7,5). Das Wohlbefinden Konfessionsloser hingegen blieb im Vergleich
zum 2. Quartal gleich 7,4 (2. Quartal: 7,4).

„Bildung ist nach wie die Grundlage für ein hohe Zufriedenheit am Arbeitsplatz“, so
Stefan Polak, Vorstandsmitglied der JOB AG, Fulda. So erreichen Menschen mit Abitur
oder Universitätsabschluss einen Zufriedenheitswert von 7,9 (2. Quartal: 7,8).
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Lehre hingegen liegen mit 6,7 deutlich
niedriger. Und auch die Relation von Einkommen und Zufriedenheit findet mit dem Wert
7,8 bei den Haushalten mit einem Netto-Einkommen pro Monat von mehr als 2.500 Euro
ihre Entsprechung. Dies gilt auch für das persönliche Nettoeinkommen: hier deklarieren
Menschen mit über 2.500 Euro Netto-Einkommen den Wert von 8,4. Menschen mit einem
Hausaltseinkommen unter 1.000 Euro (6,5) sind deutlich unzufriedener. Bemerkenswert
ist allerdings auch, dass die Gruppe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem
Haushaltseinkommen von 1.000 bis 1.500 Euro genauso zufrieden ist wie Menschen, die
ein Haushaltseinkommen über 2.500 Euro vorweisen können.
Das Klima am Arbeitsplatz - der Dauerbrenner
Auch im dritten Quartal zeigt der Index der JOB AG, dass Geld nach wie vor nicht das
Wichtigste für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist, wenn es um das Wohlbefinden
am Arbeitsplatz geht! Mit 59 Prozent (2. Quartal: 57%) der Nennungen (Mehrfachnennungen
möglich) liegt „Das Arbeitsklima im Unternehmen“ deutlich an der Spitze der Faktoren, die das Wohlbefinden der berufstätigen Menschen am meisten beeinflussen.

Den zweiten Platz teilen sich zwei Faktoren: Mit 44 Prozent liegen die Aufgaben gleich auf
mit dem Gehalt (44 %), wobei das Gehalt an Bedeutung bereits im 2. Quartal schon
zugenommen hatte. Auf Platz 4 bleibt weiterhin mit dem konstanten Wert von 30 Prozent
der Nennungen „die Sicherheit des Arbeitsplatzes“ als Wohlfühl-Faktor. Alle weiteren
Faktoren liegen unter der 20-Prozent-Marke.
Splittet man die Wohlfühlfaktoren nach Altersgruppen auf, ist für die Menschen im Alter
zwischen 14-29 Jahre das Arbeitsklima mit 65 Prozent am Wichtigsten. Eine hohe
Bedeutung nehmen auch „die Aufgaben“ (49%) und „das Gehalt“ (53%) der
Beschäftigten in der Altersgruppe 30-39 Jahre ein. Die „Sicherheit am Arbeitsplatz“ spielt
in der Altersgruppe 50-59 Jahre die größte Rolle.
Für die Berufsgruppe der Facharbeiter ist mit 64 Prozent das Arbeitsklima am
bedeutendsten. Gleichauf mit den Facharbeitern liegen die leitenden Angestellten und
Beamten beim Zufriedenheitsfaktor Gehalt mit 48 Prozent gegenüber den anderen
Berufsgruppen. Auch ist für die Menschen dieser Berufsgruppe die Sicherheit des
Arbeitsplatzes überdurchschnittlich wichtig. (Facharbeiter 35%, Leitende Angestellte und
Beamte 40%)
Unter dem geschlechtsspezifischen Aspekt sind folgende Abweichungen zu registrieren:
Für Frauen ist das Arbeitsklima auch im dritten Quartal deutlich wichtiger (62 % zu 56%)
als für Männer. Einen signifikanten Unterschied gibt es auch beim Gehalt, das für Männer
(47%) deutlich wichtiger ist als für Frauen (41%).

Ein deutlicher Anstieg des Wohlfühl-Faktors Arbeitsklima zeichnet sich vor allem im Osten
(3. Quartal: 66%, 2.Quartal: 61%) ab. Für die Beschäftigten im Westen liegt dieser Wert
im dritten Quartal nur leicht höher (3. Quartal: 57%, 2. Quartal: 56%). Und nicht nur
beim Arbeitsklima zeigen sich Unterschiede zwischen Ost und West, auch „die Aufgaben“
(Ost 50% / West 43%) und „die Sicherheit am Arbeitsplatz“ (Ost 38% / West 28%)
spielen im Osten eine größere Rolle als im Westen.
Der nächste Arbeitsklima-Index der JOB AG erscheint Mitte Dezember 2008.
