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26.01.2010 - Mitarbeitermotivation – auch ohne materielle Anreize

Ist die Wirtschaftslage eines Unternehmens mal weniger erfolgreich, passiert es häufiger, dass Urlaubsgelder gestrichen und Gratifikationen gekürzt werden. In manchen Unternehmen geht es sogar so weit, dass die Firmen Handys der Mitarbeiter einzusammeln, um Kosten zu senken. Wie Sie bei dem Druck dennoch Anreize geben können, um Ihre Mitarbeiter zu motivieren, lesen Sie hier:

  • Wichtig ist immer eine gute Kommunikation. Suchen Sie daher das Gespräch. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfahren Vorgesetzte durch gezielte Feedback-Gespräche am besten, ob ihre Mitarbeiter entmutigt sind, und wie sie mit den aktuellen Veränderungen umgehen. Ein persönliches Gespräch ist außerdem eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass Sie die Belange Ihrer Mitarbeiter ernst nehmen.
  • Sorgen Sie für gute Arbeitsbedingungen. Funktioniert die bereitgestellte Technik oder die Büroorganisation nicht, kann das selbst den motiviertesten Mitarbeiter zur Verzweiflung bringen.
  • Wenn Sie keine Gehaltserhöhung gewähren können, zeigen Sie durch kleine Aufmerksamkeiten ihre Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, etwa durch Freikarten für eine Messe, einen Kinobesuch oder das Abo einer Fachzeitschrift.
  • Stellen Sie motivierende Aufgaben, die abwechslungsreich sind und unterschiedliche Fähigkeiten fördern. Belohnen Sie motivierte Mitarbeiter mit schwierigen Sonderaufgaben, die neben der täglichen Arbeitsroutine erledigt werden müssen.
  • Loben Sie Ihre Mitarbeiter. Seien Sie dabei aber ehrlich.
  • Motivieren Sie individuell. Nicht jeder wird von den gleichen Dingen motiviert. Menschen arbeiten aus ganz unterschiedlichen Beweggründen (Zuneigung, Leistung oder Macht). Nur wenn Sie herausfinden, was dem einzelnen Mitarbeiter wichtig ist, können Sie gezielt vorgehen.

Tipp: Stärken, die schon vorhanden sind, nutzen. Entdecken Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter und setzen Sie ihn entsprechend ein. Das bedeutet: Seine Aufgaben müssen so gestaltet werden, dass zwischen dem, was die Person kann und dem was Sie im Unternehmen zu tun hat, größtmögliche Deckung entsteht. Menschen sollen also dort eingesetzt werden, wo sie bereits etwas können. Die Hauptaufgabe eines Unternehmens ist es, Menschen wirksam zu machen. Also sollten nicht von Ihnen verlangt werden, dass Sie sich ändern, also ihre Schwächen abbauen. Im Gegenteil müssen ihre Stärken so genutzt werden, dass sie auf effiziente Weise – also mit dem geringstmöglichen Aufwand – effektiv (also wirksam) werden können. Gelingt dies, werden bestimmte Mitarbeiter Spitzenleistungen erzielen und man wird nie wieder ein Motivationsproblem bemerken.






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