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Die Bundesregierung hat im Dezember 2018 einen neuen Rahmen für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten geschaffen. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll klar und transparent geregelt werden, wer zu Arbeits- und Ausbildungszwecken nach Deutschland kommen darf und wer nicht. Das umfangreiche Regelwerk hält dabei zahlreiche Neuerungen bereit.

 

Dazu gehören
•    ein einheitlicher Fachkräftebegriff, der Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung umfasst
•    der Verzicht auf eine Vorrangprüfung bei anerkannter Qualifikation und Arbeitsvertrag
•    der Wegfall der Begrenzung auf Mangelberufe bei qualifizierter Berufsausbildung
•    die Möglichkeit für Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung, entsprechend der bestehenden Regelung für Hochschulabsolventen für eine befristete Zeit zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland zu kommen (Voraussetzung sind notwendige deutsche Sprachkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhalts)
•    verbesserte Möglichkeiten zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen im Inland mit dem Ziel der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen
•    Verfahrensvereinfachungen, eine Bündelung der Zuständigkeiten bei zentralen Ausländerbehörden und beschleunigte Verfahren für Fachkräfte

„Auch wenn die Neuerungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes den Mangel an Fachkräften sicher nicht gänzlich beseitigen werden, senken sie doch die Hürden für Bewerber aus dem Ausland, hier in Deutschland einen adäquaten Job zu finden, hier arbeiten zu dürfen und so eine langfristige Perspektive für sich erkennen zu können“, so Robert Siegmann, Bereichsvorstand Marketing und Vertrieb bei der JOB AG. „Davon werden neben den Unternehmen auch wir als Personaldienstleister profitieren.“

Flankierende Maßnahmen
Für eine gezielte Steigerung der Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus Drittstaaten ergänzt und flankiert die Bundesregierung die Regelungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes durch weitere Verbesserungen der Verwaltungsverfahren. Dies sind insbesondere Visumverfahren, gezielte Werbemaßnahmen gemeinsam mit der Wirtschaft, Beschleunigungen bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und eine verstärkte Sprachförderung, insbesondere im Ausland.

(Quelle: www.bundesregierung.de)

Weitere Informationen und Infografiken:
Informationen zur Fachkräftestrategie:
 

 

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